> Bilanzierung nach US-GAAP und HGB <

Im Rahmen eines Seminars im Controlling an meiner Hochschule habe ich mich mit der Internationalisierung der Rechnungslegungssysteme beschäftigt. Dabei war für mich die Bilanzierung nach HGB und US-GAAP im Blickpunkt. Die folgenden Ausführungen orientieren sich an meinem Vortrag vom 01.06.99 an der Fachhochschule Aschaffenburg.

Für Anmerkungen, Verbesserungen oder Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.



Inhaltverzeichnis:

  1. Einleitung
  2. Vergleich der Rechnungslegungssysteme
    1. Rahmenbedingungen
    2. Grundsätze
  3. Vergleich der Bilanzierung nach HGB und US-GAAP
    1. Aktivseite der Bilanz
    2. Passivseite der Bilanz
  4. Schlußfolgerungen aus den Vergleichen
  5. Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Die Frage, die dieser Arbeit vorausgeht, sucht nach dem Grund, warum von einer Internationalisierung der Rechnungslegung gesprochen wird? Warum ist es wichtig, die Unterschiede der Rechnungslegung in verschiedenen Ländern zu kennen?
Der Grund dafür liegt in der Globalisierung der Kapitalmärkte. Deutsche Unternehmen, die international tätig sind, möchten ihren Kapitalbedarf auch international befriedigen. Im globalen Wettbewerb um knappes Kapital gewinnen Inhalt, Form und Vergleichbarkeit der Rechnungslegung an Bedeutung. Dies ist die Basis für die Abschlüsse weltweit tätiger Konzerne, die ausländische Kapitalmärkte in Anspruch nehmen möchten. Der weltgrößte Kapitalmarkt und die weltgrößte Börse befinden sich in den "United States of Amerika" (USA) bzw. in New York. Es liegt daher auf der Hand, daß vor allem der US (United States) - amerikanische Kapitalmarkt und dessen Rechnungslegung für deutsche Unternehmen interessant sind. Um Wettbewerbsnachteile zu vermeiden, müssen sich international tätige Unternehmen mit den Anforderungen und Usancen auf diesem Kapitalmarkt auseinandersetzen. Die ersten deutschen Unternehmen, wie z.B. DaimlerChrysler oder die Deutsche Telekom, sind bereits vor Jahren auf den US-amerikanischen Kapitalmarkt vorgestoßen. Um diesem Trend gerecht zu werden, verabschiedete der Deutsche Bundestag am 13.02.98 das Kapitalaufnahmeerleichterungsgesetz (KapAEG), welches es börsennotierten Unternehmen zukünftig möglich macht, den Konzernabschluß nach internationalen Rechnungslegungsstandards (z.B. IAS oder US-GAAP)aufzustellen und offenzulegen. Angesichts dieser Entwicklungen gewinnt die Frage nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen der Rechnungslegung nach dem deutschen Recht des Handelsgesetzes (HGB) und nach den US-amerikanischen "US Generally Accepted Accounting Principles" (US-GAAP) zunehmend an Relevanz.

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2 Vergleich der Rechnungslegungssysteme von HGB und US-GAAP


In diesem Kapitel werden die elementaren Unterschiede in der Rechnungslegung nach HGB und US-GAAP kurz angesprochen, um ein gewisses Grundverständnis aufzubauen.


2.1 Rahmenbedingungen

Unter einem Rechnungslegungssystem wird die Einflußnahme auf Form, Inhalt und Berichterstattung des Jahresabschlusses im Rahmen der Rechtsordnung verstanden.


2.1.1 Geschichte und Grundlagen

Am Anfang dieses Jahrhunderts beschäftigte sich die "American Association of Public Accountants" (AAPA) mit der Entwicklung von Rechnungslegungsgrundsätzen. 1938 beauftragte die "Securities and Exchange Commission" (SEC) das "American Institute of Certified Public Accountants" (AICPA) materielle Rechnungslegungsgrundsätze, d.h. "Generally Accepted Accounting Principles" (GAAP), zu erarbeiten. 1974 wurde diese Aufgabe an die unabhängige Institution "Financial Accounting Standards Board" (FASB) übertragen. Geprägt ist das US-GAAP durch die grundlegende Rechtsauffassung der USA, dem "Common Law", wonach nicht detaillierte Gesetze, sondern einzelfallbezogene Gerichtsurteile das Rechtssystem bilden.
Das deutsche Rechnungslegungssystem, das HGB vom 10.05.1897, ist in der Hauptsache gesetzlich verankert und damit zwingend durch den Gesetzgeber vorgegeben. Soweit die gesetzlichen Grundlagen Regelungslücken oder auslegungsbedürftige Rechtsbegriffe aufweisen, geben Berufsorganisationen Hinweise für die Anwendung der Gesetze und damit letztlich die nicht gesetzlich kodifizierten Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoB) wieder.


2.1.2 Inhalt und Zielsetzung

Für die Rechnungslegung nach US-GAAP steht die Erhaltung des Unternehmens am Kapitalmarkt im Vordergrund. Das bedeutet, daß in der Praxis die Interessen der Kapitalgeber, insbesondere der Eigenkapitalgeber, im Vordergrund stehen. Die übrigen Interessentengruppen gewinnen nur gebündelt an Bedeutung. Ziel der Rechnungslegung ist die Ermittlung des investierten Vermögens und des erwirtschafteten Ergebnisses. Das theoretische Grundkonzept der US-GAAP bildet das "Conceptual Framework", welches die Bilanzierungsgrundsätze zusammenfaßt.
Da in der deutschen Gesetzgebung zur Rechnungslegung nicht einer Interessentengruppe der Vorzug gegeben werden darf, vielmehr allen schutzbedürftigen Interessen entsprochen werden muß, liegt dem deutschen Rechnungslegungssystem die Erhaltung des Unternehmens als Ganzes zugrunde. Die Interessentengruppen sind die Eigenkapitalgeber, die Gläubiger, die Finanzverwaltung und die sonstigen Gruppen. Ziel ist die Unterbindung von ergebnisabhängigen Finanzmittelabflüssen. Für ein Unternehmen bedeutet das, ein den tatsächlichen Vermögens-, Finanz- und Ertragsverhältnissen entsprechendes Bild nach den Prinzipien der Vorsicht, der Realisation, der Imparität und der Einzelbewertung zu vermitteln.
Zusammenfassend kann gesagt werden, daß in den Regeln der US-GAAP die Investorinformationen bzw. die Eigenkapitalgeber und in den Regeln des HGB der Gläubigerschutz bzw. die Fremdkapitalgeber jeweils im Vordergrund stehen.


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2.2 Grundsätze

Die Rahmenbedingungen der Rechnungslegungssysteme bilden die Grundlage für die im folgenden dargestellten Grundsätze.


2.2.1 Zentrale Rechnungslegungsgrundsätze

In den US-GAAP existieren folgende Grundsätze zur Rechnungslegung: das Prinzip der "fair presentation", der Grundsatz der "substance over form", das "going-concern"- Prinzip, der Grundsatz der Wesentlichkeit, das "accrual principle" und das Vorsichtsprinzip. Von diesen Grundsätzen wird auf die deutschen Regeln übergeleitet um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu erarbeiten.
Nach dem US-amerikanischen Grundsatz der "fair presentation" muß der Jahresabschluß die tatsächlichen und wahrheitsgemäßen wirtschaftlichen Verhältnisse darstellen. Auf den ersten Blick scheint eine gewisse Ähnlichkeit zum §264 Abs. 2 Satz 1 HGB vorzuliegen, wonach ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu vermitteln ist. Jedoch erfüllen die deutschen Vorschriften nicht die Anforderungen der "fair presentation". Beispielsweise widerspricht der Grundsatz der Maßgeblichkeit und die umgekehrte Maßgeblichkeit im HGB grundlegend der "fair presentation".
Der Grundsatz "substance over form" bedeutet, daß nicht die rechtlichen Sachverhalte die Abbildung in der Rechnungslegung bestimmen, sondern deren wirtschaftlicher Gehalt. In Deutschland wird dieser Grundsatz der genauen Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften höher eingestuft als die präzise Wiedergabe der wirtschaftlichen Realität.
Das "going-concern"-Prinzip ist in beiden Rechtssystemen identisch. Es bedeutet, daß der Jahresabschluß unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu erfolgen hat.
Nach dem Grundsatz der Wesentlichkeit enthält der Jahresabschluß nur relevante und auf das Wesentliche verdichtete Informationen. Dadurch soll verhindert werden, daß relevante Informationen durch eine große Menge unwichtiger Informationen verschleiert werden. Im HGB ist dieser Grundsatz nicht kodifiziert. Jedoch ist er in einigen Einzelvorschriften enthalten.
Das "accrual principle", d.h. die periodengerechte Erfolgsermittlung, ist der wichtigste Rechnungslegungsgrundsatz in den USA. Danach sollen die finanziellen Auswirkungen von Transaktionen, Ereignissen und Umständen in der Periode erfaßt werden, in der sie stattgefunden haben, und nicht in der Periode, in der die Zahlungen geflossen sind. Im HGB hingegen müssen das Realisationsprinzip, das Imparitätsprinzip, das Steuerrecht, die Wahlrechte, der Vorrang der Einzelvorschriften vor der Generalnorm und die GoB berücksichtigt werden.
Das Vorsichtsprinzip wird in den USA nicht als selbständiger Grundsatz betrachtet. Es wird im Rahmen eines sehr eng ausgelegten Imparitätsprinzips und Niederstwertprinzips berücksichtigt. Im deutschen Handelsrecht wird das Vorsichtsprinzip als ein übergeordnetes Prinzip aufgefaßt. Das Realisationsprinzip, das Imparitätsprinzip und das Niederstwert- bzw. Höchstwertprinzip, die Teile des Vorsichtsprinzips sind, werden sehr weit ausgelegt.


2.2.2 Bewertungsgrundsätze

In den meisten Fällen sind nach US-GAAP die gleichen Bewertungsgrundsätze anzuwenden wie nach HGB, wie z.B. das Anschaffungskostenprinzip, das Realisationsprinzip oder das Niederstwertprinzip.
Die Unterschiede stecken hier im Detail. Der Bewertungsgrundsatz der Einzelbewertung ist im US-amerikanischen Recht beispielsweise nur in bestimmten Fällen zulässig, wie z.B. bei Vorräten, Sicherungsgeschäften oder der Portfoliobewertung. Das Anschaffungskostenprinzip ist dagegen nur in bestimmten Fällen vorgeschrieben, wie z.B. bei Wertpapieren.


2.2.3 Bilanzgliederung

Die US-GAAP geben keine konkrete Form der Bilanz vor. Die Bilanz kann in Konto-, in Staffel- oder in einer anderen Form aufgestellt werden. Lediglich die SEC hat für die bei ihr einzureichenden Bilanzen gewisse Mindestanforderungen formuliert. Die Posten der Aktiva werden demnach nach abnehmender Liquiditätserwartung gegliedert, d.h. als erster Posten erscheint die Kasse und als letzter Posten das langfristige Anlagevermögen. Die Posten der Passiva sind nach aufsteigender Fälligkeit zu gliedern, d.h. als erster Posten erscheinen die Verbindlichkeiten und als letzter Posten das Eigenkapital.
Das HGB schreibt für die Bilanz von Kapitalgesellschaften die Kontoform vor. Die Bilanzgliederung ergibt sich durch die Grundsätze in §265 HGB. Danach werden die Posten der Aktiva nach dem Prinzip zunehmender Liquiditätserwartung gegliedert. Die Posten der Passiva sind dagegen nach §265 Abs. 3 HGB nach der absteigenden Fälligkeit der Zahlungsverpflichtungen gegliedert. Das bedeutet, daß die Bilanzgliederung nach US-GAAP genau der umgekehrten Bilanzgliederung nach HGB entspricht.


2.2.4 Bestandteile des Jahresabschlusses

Das "Statement of Financial Accounting Concepts" (SFAC) 5.13 nach US-GAAP teilt den Jahresabschluß in die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) nach dem Umsatzkostenverfahren, die Kapitalflußrechnung, die Darstellung der Eigenkapitalentwicklung und den Anhang ein. Nach §264 Abs.1 HGB gliedert sich der Jahresabschluß in die Bilanz, die GuV nach dem Umsatzkosten- oder Gesamtkostenverfahren und den Anhang. In Deutschland ist keine Kapitalflußrechnung vorgeschrieben.
Im Gegensatz zum HGB wird die Bilanz nach US-GAAP nicht als Instrument zur Gewinnermittlung durch einen Vermögensvergleich betrachtet, sondern ihre Aufgabe liegt in der Abbildung der Liquidität und der finanziellen Struktur und Flexibilität des Unternehmens.


2.2.5 Unterschiede zwischen Einzel- und Konzernabschluß

In der Rechnungslegung wird zwischen Einzel- und Konzernabschluß unterschieden. Der Einzelabschluß beinhaltet den Jahresabschluß von einzelnen (Konzern-) Unternehmen. Der Konzernabschluß hingegen setzt sich aus den konsolidierten Jahresabschlüssen des Gesamtkonzerns, d.h. Muttergesellschaft und Tochtergesellschaften, zusammen.
Im deutschen Recht ergänzt der Konzernabschluß den Einzelabschluß, d.h. der Einzelabschluß wird nach HGB gefordert und steht klar im Vordergrund. Nach US-GAAP hingegen substituiert der Konzernabschluß den Einzelabschluß. Die SEC verlangt weitgehend Konzernabschlüsse. Die Gründe hierfür liegen in den Verwendungszwecken der einzelnen Abschlüsse. Nach HGB dient einzig und allein der Einzelabschluß der Steuer- und Ausschüttungsbemessung. Der Konzernabschluß verfolgt hier nur zusätzliche informative Zwecke. Im Gegensatz dazu dient der Konzernabschluß nach US-GAAP der Steuer- und Ausschüttungsbemessung und gleichzeitig der zusätzlichen Informationsdarstellung. Der Einzelabschluß hat hier keine elementare Funktion.


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3 Vergleich der Bilanzierung nach HGB und US-GAAP

In diesem Kapitel werden die wichtigsten Posten der Bilanz herausgegriffen und die Unterschiede der Bilanzierung nach HGB und US-GAAP darstellet.


3.1 Aktivseite der Bilanz

Im folgenden wird die Bilanzierung der Aktiva der Bilanz erläutert.


3.1.1 Anlagevermögen

US-GAAP und HGB definieren das Anlagevermögen übereinstimmend als Vermögensgegenstände, die dem Geschäftsbetrieb dauernd dienen (§247 Abs. 2 HGB).


3.1.1.1 Immaterielle Wirtschaftsgüter

In der Regel "Accounting Principles Board" (APB) 17 der US-GAAP werden unter den immateriellen Wirtschaftsgütern alle identifizierbaren , langfristig nutzbaren, entgeltlich erworbenen und selbsterstellten Rechte, rechtsähnliche Werte und sonstige Vorteile verstanden. Gemäß §§248 Abs. 2, 266 Abs. 2 HGB gehören zu den immateriellen Wirtschaftsgütern Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte, Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten, Geschäfts- oder Firmenwert und geleistete Anzahlungen. Voraussetzung für die Aktivierung ist das Vorliegen eines entgeltlichen Erwerbs. Die Definition ist damit im US-amerikanischen Recht weiter und unbestimmter gefaßt als im HGB, jedoch sind in der Anwendung fast keine Unterschiede zu finden.
Nach HGB und US-GAAP ist die planmäßige bzw. außerplanmäßige Abschreibung von den Anschaffungs- und Herstellkosten zulässig. Einziger Unterschied liegt darin, daß nach US-GAAP eine Wertaufholung nach einer außerplanmäßigen Abschreibung nicht gestattet ist. Weitere Unterschiede liegen darin, daß im HGB die Ausweisform der immateriellen Vermögensgegenstände in der Bilanz vorgeschrieben wird. Für originäre immaterielle Vermögensgegenstände besteht im US-GAAP faktisch ein Aktivierungswahlrecht. Dem steht das Ansatzverbot gemäß §248 Abs. 2 HGB gegenüber, beispielsweise für selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände. Weiterhin darf im US-GAAP die Abschreibungsdauer von 40 Jahren nicht überschritten werden. Eine solche Abgrenzung kennt das HGB nicht.


3.1.1.2 Sachanlagen

Das US-GAAP definiert die Sachanlagen als Vermögensgegenstände, die vorwiegend der betrieblichen Leistungserstellung dienen und eine längere Nutzungsdauer haben. Die Regulation S-X, Rule 12-6 empfiehlt eine Untergliederung in betriebsnotwendige und nicht betriebsnotwendige Sachanlagen, in geleistete Anzahlungen und sonstige Anlagen. In §266 Abs. 2 HGB sind die gleichen Inhalte zu finden.
In beiden Systemen müssen die Anschaffungs- und Herstellkosten über die voraussichtliche Nutzungsdauer verteilt werden. Außerplanmäßige Abschreibungen sind möglich, man orientiert sich am Wiederbeschaffungswert. Im US-GAAP ist jedoch keine Wertaufholung erlaubt. Des weiteren können im US-amerikanischen System keine steuerlichen Abschreibungen vorgenommen werden.


3.1.1.3 Finanzanlagen

Zu den langfristigen Finanzanlagen gehören nach US-GAAP Beteiligungen und Wertpapiere, wenn das bilanzierende Unternehmen beabsichtigt, diese Finanzanlagen länger als ein Jahr bzw. als den üblichen Geschäftszyklus zu halten. Gemäß §247 Abs. 2 HGB sind nur Gegenstände auszuweisen, die dauernd dem Geschäftsbetrieb dienen. Nach §266 Abs. 2 HGB sind Anteile an verbundenen Unternehmen, Ausleihungen an verbundene Unternehmen, Beteiligungen, Ausleihungen an Unternehmen im Beteiligungsverhältnis, Wertpapiere des Anlagevermögens und sonstige Ausleihungen getrennt auszuweisen.
Nach HGB findet keine Differenzierung der Wertpapiere wie nach US-GAAP statt. Außerplanmäßige Abschreibungen sind in beiden Systemen bei nachhaltiger Wertminderung unter den Anschaffungskosten vorzunehmen. Im US-GAAP ist keine spätere Wertaufholung erlaubt. Im HGB können darüber hinaus schon bei einer vorübergehenden Wertminderung Abschreibungen vorgenommen werden.


3.1.2 Umlaufvermögen

Im folgenden befassen wir uns mit dem Umlaufvermögen nach HGB und US-GAAP.


3.1.2.1 Vorräte

Nach der US-GAAP Regel des "Accounting Research Bulletin" (ARB) 43 Chapter 4 Statement 1 sind die Vorräte definiert als die Gesamtheit aller materiellen Vermögensgegenstände, die zum Verkauf im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit anstehen, sich in der Herstellung zu einem solchen Verkauf befinden oder bei der Herstellung von Erzeugnissen oder Dienstleistungen laufend verbraucht werden. §266 Abs. 2 HGB ist hier detaillierter und unterscheidet die Vorräte in Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige Erzeugnisse und Leistungen, fertige Erzeugnisse und Waren und die geleisteten Anzahlungen.
In beiden Systemen sind die Vorräte zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten zu bewerten. Nach US-GAAP ist von den verfügbaren Bewertungsmethoden "last in first out" (LIFO), "first in first out" (FIFO) und dem Durchschnittsverfahren) die Methode zu verwenden, die der periodengerechten Gewinnermittlung am nächsten kommt. Das HGB kennt nur die Bedingung, daß die verwendete Methode den GoB genügen muß, d.h. daß sie der tatsächlichen Wertentwicklung nicht widersprechen darf. Des weiteren ist nach HGB ein Wertansatz über den historischen Anschaffungskosten bei der Bewertung nicht möglich. In den US-GAAP wird dies durch die ARB 43 Chapter 4 §16 ermöglicht. Der §253 Abs. 3 Satz 3 HGB ermöglicht es, durch Ansatz eines niedrigeren Zukunftswertes stille Reserven zu bilden. Diese Möglichkeit besteht bei den US-GAAP nicht. Ebenso erlaubt das HGB gemäß §280 das Wertaufholungsrecht nach einer außerplanmäßigen Abschreibung, was in den US-GAAP nicht erlaubt ist.


3.1.2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Gemäß den US-GAAP sind Forderungen Ansprüche gegen Kunden oder Dritte in Geld, Waren oder Dienstleistungen, die durch Zahlung oder Leistung getilgt werden können. §266 Abs. 2 HGB definiert die Forderungen ähnlich und zwar als Gesamtheit aller Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände.
Bei Bewertung der Forderungen und den sonstigen Vermögensgegenständen gilt gemäß §253 Abs. 1 und 3 HGB das strenge Niederstwertprinzip. Die US-GAAP definieren das ähnlich. Zweifelhafte Forderungen gehen mit dem kaufmännisch beurteilten Restwert in die Bilanz ein. Uneinbringliche Forderungen werden gemäß §253 Abs. 3 Satz 2 HGB und US-GAAP erfolgswirksam ausgebucht. Pauschalwertberichtigungen sind ebenfalls in beiden Systemen möglich, wobei im US-GAAP genaue Rechenmethoden vorgeschrieben werden.


3.1.2.3 Wertpapiere

Um Wertpapiere handelt es sich nach US-GAAP, wenn kurzfristige, vorübergehende Anlagen in Gläubiger- oder Eigentümerpapieren vorliegen, ohne daß eine Beteiligungsabsicht besteht. §266 Abs. 2 HGB definiert das ähnlich, nur wiederum detaillierter.
Beide Systeme sehen vor, daß die Wertpapiere grundsätzlich einzeln zu bewerten sind und zwar mit dem aktuellen Zeitwert. Jedoch besteht nach HGB ein Verbot, wonach maximal ein Wertansatz zu den Anschaffungskosten in Frage kommt. Die Berücksichtigung dieser unrealisierten Gewinne im US-GAAP widerspricht dem deutschen Realisationsprinzip. Wurden die Wertpapiere abgewertet und ist der Grund für die Abwertung entfallen, so besteht nach HGB ein Beibehaltungswahlrecht im Unterschied zur Aufwertungspflicht nach US-GAAP. Des weiteren erlaubt die Rechnungslegung nach US-GAAP eigene Aktien auf der Passivseite auszuweisen.


3.1.2.4 Liquide Mittel

Die Regeln des US-GAAP verstehen nach der ARB 43 Chapter 3 Section A §4 unter den liquiden Mitteln alle Kassenbestände, Bankguthaben, Schecks und kurzfristigen liquidierbaren Wertpapiere mit maximal drei Jahren Laufzeit. Bis auf den Posten der Wertpapiere entspricht diese Definition den §§247 Abs. 1 und 266 Abs. 2 HGB.
Nach US-GAAP ist Liquidität, die nicht frei verfügbar ist, separat neben den liquiden Mitteln auszuweisen. Das HGB verlangt eine Umgliederung dieser Beträge in den Posten Sonstige Vermögensgegenstände.


3.1.3 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die ARB 43 Chapter 3 Section A §4 definiert die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten als kurzfristige im voraus beglichene Aufwendungen. Nach §250 Abs. 1 Satz 1 HGB gehören zu den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten alle Ausgaben, die für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag einen Aufwand bewirken. Es handelt sich dabei um eine transitorische Rechnungsabgrenzung, d.h. eine Verminderung des Geldvermögens vor dem Bilanzstichtag mit einem Aufwand nach dem Bilanzstichtag. Ein aktiver antizipativer Rechnungsabgrenzungsposten für einen Aufwand existiert nicht, es erfolgt in beiden Systemen der Ansatz einer sonstigen Forderung. Für Disagio bzw. Damnum besteht im HGB ein Aktivierungswahlrecht, in den US-GAAP eine Aktivierungspflicht.


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3.2 Passivseite der Bilanz

Im folgenden werden die Posten der Passiva der Bilanz erläutert.


3.2.1 Eigenkapital

Das Eigenkapital nach US-GAAP weist die Einlagen der Eigentümer des Unternehmens zuzüglich der thesaurierten Gewinne aus. Zumindest muß das Eigenkapital in das gezeichnete Kapital, die Kapitalrücklage und den Gewinn- oder Verlustvortrag gegliedert sein. Die Gliederung kann - abhängig von der Rechtsform und den gesellschaftsrechtlichen Regelungen der einzelnen Staaten - auch anders lauten. Der gesamte Jahresüberschuß wird in die "retained earnings" eingestellt und die an die Aktionäre auszuschüttende Dividende aus den "retained earnings" entnommen und als Verbindlichkeit ausgewiesen. §266 Abs. 3 HGB unterteilt das Eigenkapital in das gezeichnete Kapital, die Kapitalrücklage, die Gewinnrücklagen , den Gewinn- oder Verlustvortrag und den Jahresüberschuß bzw. Jahresfehlbetrag. Der Eigenkapitalausweis nach HGB ist somit detaillierter als der nach US-GAAP geforderte Ausweis.
Ein wesentlicher Unterschied besteht darin, das im US-GAAP ein Eigenkapitalspiegel verlangt wird. Des weiteren werden eigene Anteile im US-amerikanischen Recht vom Eigenkapital abgesetzt im Unterschied zu HGB, wo sie zu den Wertpapieren des Umlaufvermögens gehören.


3.2.2 Rückstellungen

Rückstellungen müssen nach US-GAAP für Verbindlichkeiten gebildet werden, die ihrem Eintritt, der Fälligkeit und der Höhe ungewiß sind. Des weiteren ist der Bilanzierende nach den US-amerikanischen Vorschriften verpflichtet, für drohende Verluste eine Rückstellung zu bilden. Im §249 Abs. 1 HGB finden wir eine dementsprechende Regelung. Jedoch unterscheiden die US-GAAP nicht zwischen Rückstellungen und Verbindlichkeiten. Deshalb gehören die Rückstellungen zu den Verbindlichkeiten.
Die Rückstellungen können in Pensionsrückstellungen, Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen gegliedert werden. Da in den beiden zuletzt genannten Rückstellungen die Unterschiede sehr gering sind, möchte ich nur kurz auf die Pensionsrückstellungen eingehen.
Pensionsrückstellungen werden im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung für die Pensionszusagen der eigenen Mitarbeiter gebildet. Die Unterschiede liegen jedoch im Detail. Beispielsweise dürfen nach §6a Einkommenssteuergesetz (EStG) Gehaltstrends bei der Berechnung der Pensionsrückstellung nicht berücksichtigt werden. Das "Statement of Financial Accounting Standards" (SFAS) 87.48 und SFAS 87.143 beziehen diese ausdrücklich ein. SFAS 87.44 verlangt einen möglichst realitätsnahen Diskontierungszinssatz , der sich nach dem aktuellen Kapitalmarktzins richtet. Nach dem HFA -Gutachten 2/1988 wurden diese Zinssätze für Deutschland mit 3% bis 6 % festgelegt.


3.2.3 Verbindlichkeiten

Nach den US-GAAP werden Verbindlichkeiten als zukünftige wirtschaftliche Belastungen verstanden, denen jeweils eine aktuell vorhandene, unvermeidbare Verpflichtung des Unternehmens zugrunde liegt, zukünftig Vermögensgegenstände zu übertragen oder Dienstleistungen zu erbringen. Unter diese Definition fallen nach US-GAAP auch die Rückstellungen, die nicht separat ausgewiesen werden. Entgegen der im HGB vorgeschriebenen, sehr detaillierten Gliederung der Verbindlichkeiten nach Art der Gläubiger im §266 Abs. 3, enthält die US-amerikanische Bilanz die langfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen in einem Posten. Auch für die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen geben die US-GAAP keine spezifische Untergliederung vor. Des weiteren werden nach §253 Abs. 1 S. 2 HGB die Verbindlichkeiten mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt, wobei beispielsweise die langfristigen Verbindlichkeiten nach dem APB 21 der US-GAAP mit dem Barwert anzusetzen sind.


3.2.4 Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die US-GAAP, genauer die ARB 43 Chapter 3 Section A §§7 und 8, sehen keinen eigenen Bilanzposten für die passive transitorische Rechnungsabgrenzung vor. Vielmehr erfolgt der Ausweis im Rahmen der kurzfristigen Verbindlichkeiten ("matching principle"). §250 Abs. 2 HGB verlangt für Einnahmen, die vor dem Bilanzstichtag erzielt werden und einen Ertrag nach dem Bilanzstichtag darstellen, einen eigenen passiven transitorischen Rechnungsabgrenzungsposten. Die passive antizipative Rechnungsabgrenzung gehört in beiden Systemen zu den sonstigen Verbindlichkeiten. Somit werden die passiven antizipativen und passiven transitorischen Rechnungsabgrenzungen im US-GAAP den Verbindlichkeiten zugeordnet. Im HGB erfolgt eine Aufteilung der passiven transitorischen Posten zu den passiven Rechnungsabgrenzungsposten und der passiven antizipativen Posten zu den sonstigen Verbindlichkeiten.


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4 Schlußfolgerungen aus den Vergleichen

Der Vergleich hat aufgezeigt, daß die konzeptionellen Grundlagen, d.h. Struktur und Aufbau der Rechnungslegungsvorschriften des HGB und der US-GAAP in weiten Bereichen deckungsgleich sind. Im Ergebnis kristallisieren sich nur wenige Bereiche heraus, in denen sich die Bilanzierung nach der deutschen und der US-amerikanischen Rechnungslegung stark unterscheidet. Es sind dies im Wesentlichen folgende Unterschiede:

· Im HGB werden die Regeln durch den Gesetzgeber und in den US-GAAP vom Privatsektor unter Aufsicht einer Behörde formuliert.
· Im HGB steht der Fremdkapitalgeber, die Fremdkapitalfinanzierung bzw. der Gläubigerschutz und in den US-GAAP der Eigenkapitalgeber, die Eigenkapitalfinanzierung bzw. die Investorinformation im Vordergrund.
· In den US-GAAP finden sich im Vergleich zu den Regeln des HGB sehr wenige Wahlrechte.
· Die Regeln in den US-GAAP sind sehr kurzlebig, weitgefaßt und meistens aktuell. Das HGB gliedert sich sehr detailliert und ist schwerfällig bei Rechtsänderungen.

Der elementare Unterschied liegt also in der Zielsetzung der einzelnen Rechnungslegungssysteme, d.h. im HGB die Orientierung am Fremdkapitalgeber bzw. am "Code Law" und nach US-GAAP die Orientierung am Eigenkaptialgeber bzw. am "Common Law".
Es muß jedoch eines klar dargestellt werden. Nur die erstmalige Umstellung auf ein neues Rechnungslegungssystem führt zu diesen erwähnten Abweichungen. Langfristig sind die Abweichungen geringer bzw. nicht mehr vorhanden, gemessen an den Periodenergebnissen.
Eine repräsentative Umfrage ergab, daß die Unternehmensvertreter der deutschen Unternehmen die deutsche Rechnungslegung bevorzugen. Im Gegensatz dazu favorisieren deutsche Professoren das Regelungswerk nach US-GAAP. Die Gründe lagen in den verschiedenen Interessenlagen der Befragten.


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[ Datum 27.11.99 | Chris Scheer | Copyright (c) Genius Chris ]
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